In diesem Blog geht es um rein kosmetische Änderungen. Allerdings wird man im täglichen Gebrauch feststellen, dass auch diese Kleinigkeiten einen praktischen Nutzen haben.
Da ich mich mit diesem Thema nur innerhalb von Ubuntu beschäftigt habe, gehe ich auch nur auf diese Distribution ein. Im Regelfall sollten die Änderungen aber auf alle Debian basierte Distributionen anwendbar sein.
Es geht um Farbige Textausgaben in den Konsolen. Der erste Punkt sind die Bootmeldungen beim Hochfahren des Systems. Diese sind nur sichtbar wenn man keinen Boot-Splash benutzt, sondern sich die Textmeldungen anzeigen lässt.
Ein bequemer Weg den Boot-Splash ein- oder auszuschalten ist das Programm Startup-Manager, welches sich über Synaptic bequem installieren lässt. Es handelt sich dabei um ein grafisches Frontend für den GRUB Boot-Loader, der bei Ubuntu verwendet wird.
Neben dem besagten Boot-Splash lassen sich noch viele weitere Dinge einstellen, wie Passwortschutz oder das Standard Betriebssystem.
Einstellen der Anzeige beim Bootvorgang
Wer diese Einstellung lieber von Hand vornehmen möchte, der muss die Datei „menu.lst“ bearbeiten. Diese Datei gehört zum GRUB Boot-Loader und liegt im Verzeichnis „/boot/grub„.
Es handelt sich dabei um eine Systemdatei und man benötigt Super-User-Rechte um sie zu bearbeiten. Wer sich nicht sicher ist was er tut, sollte die Finger davon lassen. Sollte die „menu.lst“ falsch konfiguriert sein, lässt sich das System nicht mehr booten!
Als erstes sollte man sich eine Sicherheitskopie anlegen.
„cd /boot/grub„
„cp ./menu.lst ./menu.lst.bkp„
Da die Änderungen erst beim nächsten Neustart aktiv werden, kann man somit die Datei wieder herstellen. Falls einem der Fehler vorher bewusst wird. Oder erst danach, mithilfe einer Rettungs-CD, b.z.w. der Ubuntu-CD, falls man die Live-CD Version besitzt.
Jetzt kann man die Datei öffnen. Entweder mit „sudo vim ./menu.lst„, falls man aus der Shell arbeitet oder mit „sudo gedit ./menu.lst“ wenn man sich in Gnome befindet. Den Rest des Beitrags lesen »